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Der nordirische Bariton Timothy Connor, Gewinner eines Österreichischen Musiktheaterpreises als Bester Männlicher Nachwuchs, ist ein vielseitiger Interpret, der durch den ausdrucksstarken Klang seiner Stimme und seine markante Bühnenpräsenz überzeugt.

In der Spielzeit 2026/27 setzt Timothy seine Ensembletätigkeit am Theater Freiburg fort. Dort ist er als Albert in Massenets Werther, als Heerrufer des Königs in Wagners Lohengrin, als Housemate in Oliver Leiths Last Days und als The CEO in Ellen Reids The Shell Trial zu erleben; außerdem kehrt er mit der Solopartie in David Langs The Loser auf die Bühne zurück. Sein Debüt am Theater Basel gibt er als Mann und Ephraimit in Schönbergs Moses und Aron, einer neuen Koproduktion mit dem Theater Freiburg. An die Bühnen Bern kehrt er als Horatio in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs Ophelias Flügel zurück.

Seit der Spielzeit 2025/26 gehört Timothy dem Ensemble des Theaters Freiburg an. Dort sang er Oppenheimer in John Adams’ Doctor Atomic und Oreste in Glucks Iphigénie en Tauride sowie die Solopartie in David Langs The Loser. In derselben Spielzeit debütierte er an den Bühnen Bern in der Uraufführung von Salvatore Sciarrinos L’Agamemnone.

Zu seinen weiteren Opernpartien zählen Graf von Liebenau in Lortzings Der Waffenschmied, Prinzessin Sherifa in Hamed und Sherifa, Willem/Der Advokat in Der Prozess, Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia und Gregorio in Gounods Roméo et Juliette am MusikTheater an der Wien. Am Nationaltheater Mannheim und am MusikTheater an der Wien war er als Blazes/Officer 2 in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse zu erleben. Weitere Engagements führten ihn als Angelotti in Puccinis Tosca zur English Touring Opera, als Tarquinius in Brittens The Rape of Lucretia ans Landestheater Linz und als Dancairo in Bizets Carmen an die Oper Wuppertal. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Papageno (Die Zauberflöte), der Vater (Hänsel und Gretel), Sid (Albert Herring), Licaone (Giove in Argo) und Hel Helson (Paul Bunyan).

Seine Arbeit im zeitgenössischen Musiktheater umfasst zahlreiche Ur- und Erstaufführungen. In der Uraufführung von Charlotte Brays American Mother am Theater Hagen kreierte er die Partie des Alexanda Kotey; als Townsend Harris war er in der Uraufführung von Fabián Panisellos Die Judith von Shimoda bei den Bregenzer Festspielen und anschließend mit der Neuen Oper Wien zu erleben. Mit der Neuen Oper Wien sang er außerdem Kris Kelvin in der österreichischen Erstaufführung von Dai Fujikuras Solaris. Am MusikTheater an der Wien wirkte er in Philip Venables’ Denis & Katya mit. Zu Beginn seiner Karriere kreierte er die Partie des Pulchino in Lliam Patersons BambinO für Scottish Opera und das Manchester International Festival und war mit dem Werk später auch am Théâtre du Châtelet in Paris sowie an der Metropolitan Opera in New York zu erleben.

Seine erste CD-Einspielung als Graf von Liebenau in Lortzings Der Waffenschmied erschien bei Capriccio mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Er gastierte am Barbican Centre in Iain Burnsides A Soldier and a Maker sowie als Frank in Die Fledermaus an der Seite von Dame Kiri Te Kanawa und Sir Thomas Allen in einer Inszenierung von John Copley. Im Konzert- und Liedbereich trat Timothy unter anderem mit Roger Vignoles in Schuberts Winterreise, beim London Song Festival und bei der Schubert Society of Great Britain auf sowie gemeinsam mit Simon Lepper auf der International Artist Platform. Mit dem European Baroque Ensemble ging er zudem in Mozart by Candlelight auf Tournee.

Timothy studierte an der International Opera School des Royal College of Music, an der Guildhall School of Music and Drama und am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance. Er war Britten Pears Young Artist, Les Azuriales Young Artist und Stipendiat von Help Musicians UK. Seine ersten professionellen Bühnenerfahrungen sammelte er im Opernstudio des Landestheaters Linz und als Mitglied des Jungen Ensembles am Theater an der Wien.

Timothy Connor spielt das mit höchster schauspielerischer Präsenz, und auch seine stimmliche Gestaltung dieser Partie (Oppenheimer) - so viel sei vorgenommen - ist außerordentlich: ein Bariton mit schier unglaublichem Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten und großartigem Volumen.

Die Deutsche Bühne 

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